Was ist Schachtelhalmtee?
Schachtelhalmtee — auch als Brühe bezeichnet — ist die gebräuchliche Anwendungsform des Ackerschachtelhalm 508 (508). Es handelt sich um einen gekochten Wasserauszug aus dem getrockneten oder frischen Kraut, der verdünnt auf Boden und Pflanzen gespritzt wird. Ziel ist die vorbeugende Regulierung von Pilzdruck.
Wirksam ist der hohe Gehalt des Schachtelhalms an Kieselsäure: Ihm werden über die Lichtkräfte des Kiesels pilzhemmende Eigenschaften zugeschrieben.
Herstellung und Anwendung
Rund 200 bis 300 Gramm getrocknetes Kraut (oder ein bis anderthalb Kilogramm frisches) werden in 10 bis 20 Litern Wasser etwa eine Stunde schwach gekocht. Davon wird eine fünf- bis zehnprozentige Verdünnung hergestellt und in einer Menge von rund 100 Litern je Hektar ausgebracht — im Herbst, im Frühjahr und im Hochsommer. Wichtig: vorbeugend und wiederholt anwenden, nicht erst beim akuten Befall.
Häufige Fragen zum Schachtelhalmtee
Wogegen hilft Schachtelhalmtee?
Gegen Pilzdruck — vorbeugend, durch den hohen Kieselgehalt des Ackerschachtelhalms.
Wie wird Schachtelhalmtee hergestellt?
Getrocknetes Kraut (200–300 g auf 10–20 l Wasser) wird etwa eine Stunde gekocht, dann auf 5–10 % verdünnt und gespritzt.
Verwandte Begriffe
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