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Brennnesseljauche

Brennnesseljauche ist ein vergorener Wasserauszug aus Brennnesselkraut. Frisch gegen Blattläuse, vergoren und verdünnt als stärkender Pflanzenauszug – reich an Stickstoff und Eisen.

Was ist Brennnesseljauche?

Brennnesseljauche ist ein Wasserauszug aus dem Kraut der Großen Brennnessel (Urtica dioica) — keines der nummerierten Biodynamische Präparate, sondern eine hofübliche Pflanzenstärkung, die sich leicht selbst ansetzen lässt. Zerkleinertes Brennnesselkraut wird in Wasser eingelegt; je nach Dauer entsteht ein kurzer Auszug oder eine vergorene Jauche.

Die Brennnessel ist reich an Stickstoff und Eisen — ihr starkes, tiefreichendes Wurzelwerk zieht Nährstoffe aus der Tiefe. Das macht sie zur klassischen Grundlage für stärkende und düngende Pflanzenauszüge.

Anwendung

In der Praxis werden zwei Stufen unterschieden: Ein kurzer Auszug (etwa einen Tag) wird gegen Blattläuse eingesetzt. Eine mehrere Tage bis Wochen vergorene Jauche fördert in entsprechender Verdünnung das Wachstum — sie wird verdünnt an die Pflanzen gegossen, damit „die Säfte wieder steigen". Unverdünnt ist die Jauche zu stark.

Häufige Fragen zur Brennnesseljauche

Wogegen hilft Brennnesseljauche?

Ein kurzer, etwa eintägiger Auszug wirkt gegen Blattläuse; die vergorene, verdünnte Jauche stärkt das Wachstum und versorgt mit Stickstoff und Eisen.

Was ist der Unterschied zwischen Auszug und Jauche?

Der Auszug zieht nur kurz (etwa einen Tag); die Jauche vergärt mehrere Tage bis Wochen. Beide werden verdünnt angewendet.

Verwandte Begriffe

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