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Biodynamischer Weinbau

Der biodynamische Weinbau wendet Präparate, Hoforganismus und Rhythmen auf den Weinberg an. Frankreich gilt als sein Kernland – mit ganzjähriger Begrünung und strengen Demeter-Vorgaben.

Was ist biodynamischer Weinbau?

Der biodynamische Weinbau überträgt die Prinzipien der Biodynamische Landwirtschaft auf den Weinberg: die Biodynamische Präparate (Hornmist, Hornkiesel, Kompostpräparate), das Leitbild des Hoforganismus und die Arbeit mit Rhythmen. Er ist eines der sichtbarsten und am stärksten gewachsenen Felder der biodynamischen Bewegung — viele renommierte Weingüter arbeiten heute biodynamisch.

Kernland Frankreich

Frankreich gilt als Herzland des biodynamischen Weinbaus; das umfassendste Praxiswissen stammt aus dieser Tradition (etwa von Pierre Masson). Entsprechend stark ist die internationale, besonders französische Nachfrage nach biodynamischem Wissen und Material.

Demeter-Vorgaben im Weinbau

Als Dauerkultur gelten im Weinbau besondere Regeln der Demeter-Richtlinie: Der Boden darf nicht ganzjährig ohne Bewuchs sein — Begrünung ist Pflicht. Für die Stickstoffdüngung gilt eine Obergrenze von 150 kg je Hektar im dreijährigen Turnus. Rhythmische Spritzungen von Hornkiesel 501 gehören zur Stärkung der Reben.

Häufige Fragen zum biodynamischen Weinbau

Was unterscheidet biodynamischen Wein von Bio-Wein?

Biodynamischer Weinbau verlangt zusätzlich zum Bio-Standard die Präparatearbeit, den Hoforganismus-Gedanken und (bei Demeter) ganzjährige Begrünung sowie engere Düngegrenzen.

Warum ist Frankreich für biodynamischen Weinbau wichtig?

Es gilt als Kernland der Bewegung; ein Großteil des praktischen Weinbau-Wissens stammt aus der französischen biodynamischen Tradition.

Verwandte Begriffe

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