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Anthroposophie

Die Anthroposophie ist die von Rudolf Steiner begründete Geisteswissenschaft. Sie bildet das weltanschauliche Fundament der biodynamischen Landwirtschaft.

Was ist Anthroposophie?

Die Anthroposophie ist eine von Rudolf Steiner begründete Geisteswissenschaft, die geistige und materielle Welt als zusammengehörig versteht. Aus ihr gingen mehrere praktische Bewegungen hervor — die Waldorfpädagogik, die anthroposophische Medizin und die biodynamische Landwirtschaft.

Für die Biodynamik ist die Anthroposophie der weltanschauliche Hintergrund: Begriffe wie „kosmische Kräfte", „Bildekräfte" oder die besondere Rolle bestimmter Organe und Substanzen in den Biodynamische Präparate stammen aus diesem Denkrahmen.

Anthroposophie und Biodynamik

Der Landwirtschaftlicher Kurs von 1924 ist die Anwendung anthroposophischer Ideen auf die Landwirtschaft. Das erklärt, warum die biodynamische Methode Elemente enthält, die über das naturwissenschaftlich Erklärbare hinausgehen — sie sind aus diesem geisteswissenschaftlichen Verständnis heraus formuliert.

Einordnung

Die Anthroposophie ist eine Weltanschauung, keine Naturwissenschaft, und wird als solche kontrovers diskutiert. Im Lexikon werden anthroposophische Begriffe referiert und in ihrem Ursprung eingeordnet — nicht als gesicherte Fakten dargestellt und nicht missioniert. Man kann biodynamisch arbeiten, ohne die Anthroposophie als Ganzes zu übernehmen; viele Praktiker schätzen die Methode für ihre Ergebnisse bei Bodenfruchtbarkeit und Betriebskreislauf.

Häufige Fragen zur Anthroposophie

Was hat Anthroposophie mit Landwirtschaft zu tun?

Die biodynamische Landwirtschaft ist die Anwendung anthroposophischer Ideen auf den Acker — ihr weltanschauliches Fundament.

Muss man Anthroposoph sein, um biodynamisch zu arbeiten?

Nein. Die Methode lässt sich praktizieren und für ihre Ergebnisse schätzen, ohne die Anthroposophie als Ganzes zu teilen.

Verwandte Begriffe

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