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Landwirtschaftlicher Kurs

Der Landwirtschaftliche Kurs (GA 327) ist die Vortragsreihe, die Rudolf Steiner 1924 in Koberwitz hielt – der Gründungstext der biodynamischen Landwirtschaft.

Was ist der Landwirtschaftliche Kurs?

Der Landwirtschaftliche Kurs ist die Vortragsreihe, mit der Rudolf Steiner 1924 die biodynamische Landwirtschaft begründete. In der Gesamtausgabe seiner Werke trägt er die Nummer GA 327; der vollständige Titel lautet „Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft". Es ist der Urtext, auf den die gesamte biodynamische Methode und Fachliteratur zurückgeht.

Entstehung und Inhalt

Steiner hielt den Kurs zu Pfingsten 1924 auf Gut Koberwitz (im damaligen Schlesien) vor rund hundert Landwirtinnen und Landwirten. Er umfasst acht Vorträge sowie Fragenbeantwortungen.

Inhaltlich legt der Kurs die Grundlagen, die bis heute die Methode bestimmen: das Bild der Erde und des Hofes als Organismus, das Zusammenwirken von irdischen und kosmischen Kräften, die Herstellung und Wirkung der Biodynamische Präparate (Hornmist, Hornkiesel, die Kompostpräparate) und das Leitbild des Hoforganismus.

Einordnung

Der Kurs ist kein landwirtschaftliches Handbuch im üblichen Sinn, sondern eine geisteswissenschaftlich begründete Anregung. Steiner selbst verstand seine Angaben als Ausgangspunkt für eigene Erprobung. Wer die Präparatepraxis im Detail nachvollziehen will, greift deshalb zu den späteren Ausarbeitungen (Wistinghausen, Masson, Stappung), die auf dem Kurs aufbauen.

Häufige Fragen zum Landwirtschaftlichen Kurs

Was ist GA 327?

Die Nummer des Landwirtschaftlichen Kurses in der Gesamtausgabe von Rudolf Steiners Werken.

Wann und wo entstand der Landwirtschaftliche Kurs?

Pfingsten 1924 auf Gut Koberwitz, in acht Vorträgen vor rund hundert Landwirten.

Verwandte Begriffe

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