Was ist Quarz in der Biodynamik?
Quarz ist der mineralische Ausgangsstoff des Hornkiesel 501 (Präparat 501). Bergkristall ist die klare, gut auskristallisierte Form des Quarzes. In der Biodynamik wird Quarz mehlfein gemahlen und mit Wasser zu einem Brei verrührt, der in das Kuhhorn gefüllt und über den Sommer im Boden vergraben wird.
Quarz (Siliziumdioxid) ist ein Hauptbestandteil der Erdkruste. Fein gemahlen bietet er eine sehr große, lichtaktive Oberfläche — darauf beruht nach biodynamischem Verständnis seine Rolle als Träger der Licht- und Reifeprozesse, dem Gegenpol zum bodenwirksamen Hornmist.
Einordnung
Dem Kiesel kommt in der Biodynamik eine besondere Stellung zu, weil er das Licht-Element verkörpert — er findet sich auch in der Natur dort, wo Lichtprozesse eine Rolle spielen, etwa in den verkieselten Strukturen von Ackerschachtelhalm und Löwenzahnsamen. Das ist eine biodynamische Lesart; sie macht aus dem Mineral kein Speichermedium für „Informationen", wie es in populären Darstellungen mitunter heißt — diese Vorstellung gehört nicht zum biodynamischen Fachverständnis.
Häufige Fragen zu Quarz
Wofür wird Quarz in der Biodynamik verwendet?
Als Ausgangsstoff für Hornkiesel (501): fein gemahlen, im Kuhhorn über Sommer vererdet, als Lichtpräparat gesprüht.
Ist Bergkristall dasselbe wie Quarz?
Bergkristall ist die klare, kristalline Form des Quarzes. Für das Präparat wird der Quarz ohnehin mehlfein vermahlen.
Verwandte Begriffe
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