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Basaltmehl

Basaltmehl ist fein gemahlenes Vulkangestein, das Calcium, Magnesium und Kieselsäure liefert. Im biodynamischen Anbau dient es als Gesteinsmehl für Kompost, Boden und Baumanstriche.

Was ist Basaltmehl?

Basaltmehl ist fein gemahlenes Basaltgestein — ein Gesteinsmehl. Basalt ist ein Ergussgestein vulkanischen Ursprungs: erstarrte Lava, die beim schnellen Abkühlen ein dichtes, dunkles Gestein bildet. Fein vermahlen liefert es dem Boden Mineralien — nach Pierre Masson enthält mikronisierter Basalt Calcium, Magnesium, Kieselsäure und Spurenelemente vulkanischen Ursprungs.

Im biodynamischen Anbau wird Basaltmehl als langsam wirkender mineralischer Bodenhilfsstoff eingesetzt: zur Auflockerung und Belebung des Bodens, als Zuschlag im Kompost und als Bestandteil von Baumanstrichen.

Anwendung

Masson nennt für Kompost Größenordnungen von etwa zwei bis fünf Kilogramm je Kubikmeter Kompostmaterial; für Flächen werden je nach Boden und Kultur einige hundert Kilogramm je Hektar und Jahr eingesetzt. Als sehr feines („mikronisiertes") Mehl wirkt es schneller. Basaltmehl ist auch Bestandteil des Fladenpräparats nach Maria Thun.

Einordnung

Basalt verbindet eine sachlich begründbare Sonderstellung mit der biodynamischen Praxis: Als Vulkangestein ist es ein ursprüngliches, ungeschichtetes Erdmaterial, das ein breites Mineralspektrum mitbringt — das macht seinen Nutzen als Gesteinsmehl nachvollziehbar, ohne Mystifizierung.

Häufige Fragen zu Basaltmehl

Was enthält Basaltmehl?

Calcium, Magnesium, Kieselsäure und Spurenelemente vulkanischen Ursprungs (nach Masson).

Wie wird Basaltmehl angewendet?

Als Gesteinsmehl im Kompost (Größenordnung einige Kilogramm je Kubikmeter), auf dem Feld oder in Baumanstrichen; fein vermahlen wirkt es schneller.

Verwandte Begriffe

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