Wie werden biodynamische Präparate gelagert?
Nach dem Ausgraben werden die Biodynamische Präparate so aufbewahrt, dass sie lebendig und feucht bleiben, ohne zu verderben. Die bewährte Methode: Das Präparat wird, von einer Schicht Torf (Hochmoortorf) oder unbehandelter Kokosfaser umgeben, in einem Gefäß aus Holz, Ton oder Steingut kühl und frostfrei gelagert.
Hornmist 500 wird entweder im Horn belassen und in Torf eingeschlagen oder zu angetrockneten Kugeln geformt und in Torf aufbewahrt. Die Kompostpräparate (502–506) werden getrennt voneinander, jeweils von Torf oder Kokosfaser umhüllt, gelagert. Hornkiesel 501 bildet die Ausnahme: Er wird trocken und am Licht aufbewahrt, am besten im Glas.
Wozu die Torf- oder Kokoshülle?
Die Umhüllung hält die Feuchte konstant und schirmt das Präparat chemisch neutral gegen die Umgebung ab. Sie dient der Feuchteregulierung und Stabilität — nicht, wie gelegentlich behauptet, einem „Schutz vor Strahlung". Diese Vorstellung gehört nicht zur biodynamischen Lagerpraxis.
Häufige Fragen zum Lagern der Präparate
Worin lagert man biodynamische Präparate?
Von Torf oder unbehandelter Kokosfaser umgeben, in einem Gefäß aus Holz, Ton oder Steingut, kühl und frostfrei.
Warum wird Hornkiesel anders gelagert?
Hornkiesel wird trocken und am Licht aufbewahrt (im Glas), während die übrigen Präparate feucht und kühl in Torf oder Kokos gehalten werden.
Verwandte Begriffe
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