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Schafgarbenpräparat 502

Das Schafgarbenpräparat (502) ist eines der sechs Kompostpräparate: Schafgarbenblüten, in einer Hirschblase über Sommer und Winter gereift, zur Steuerung der Kompostrotte.

Was ist das Schafgarbenpräparat (502)?

Das Schafgarbenpräparat trägt die Nummer 502 und ist das erste der sechs Kompostpräparate. Es wird aus den Blüten der Schafgarbe (Achillea millefolium) hergestellt und in den Kompost oder Wirtschaftsdünger eingebracht, um den Rotteprozess zu lenken. Nach biodynamischem Verständnis wird es den Schwefel- und Kaliumprozessen zugeordnet.

Herstellung

Verwendet werden die Blütenköpfchen der Schafgarbe und als tierische Hülle die Blase eines Rothirschs (Cervus elaphus). Die getrockneten Blüten werden angefeuchtet, in die Hirschblase gefüllt und über den Sommer an einem sonnigen, luftigen Ort aufgehängt. Im Herbst (Ende September bis Mitte Oktober) wird die Blase rund 30 Zentimeter tief eingegraben und bleibt über Winter im Boden; im Frühjahr (um Ostern) wird das umgewandelte Präparat geborgen.

Steiner ordnete dem Hirschgeweih und der Blase eine besondere Rolle zu: Während das Kuhhorn Kräfte staut, gebe das Geweih sie ab — die Blase nehme kosmische Kräfte auf. Das ist ein Konzept aus Steiners geisteswissenschaftlichem Bild und wird hier als solches referiert.

Wirkung im Kompost

Wie alle Kompostpräparate wirkt 502 in kleinster Menge und im Verbund mit den übrigen. Nach biodynamischem Verständnis stärkt es die Fähigkeit des Komposts, Schwefel- und Kaliumprozesse zu ordnen. Die genaue Herstellung beschreibt Wistinghausen.

Häufige Fragen zum Schafgarbenpräparat

Aus was besteht das Präparat 502?

Aus Schafgarbenblüten, gereift in der Blase eines Rothirschs.

Wofür wird Schafgarbe (502) verwendet?

Als Kompostpräparat zur Steuerung der Rotte, zugeordnet den Schwefel- und Kaliumprozessen.

Verwandte Begriffe

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