Was ist das Löwenzahnpräparat (506)?
Das Löwenzahnpräparat (506) ist eines der sechs Kompostpräparate. Hergestellt aus den Blüten des Löwenzahns (Taraxacum officinale), wird es nach biodynamischem Verständnis den Kieselprozessen zugeordnet und mit der Lichtempfindlichkeit der Pflanze verbunden.
Herstellung
Verwendet werden die früh im Jahr gepflückten Löwenzahnblüten und als Hülle das Gekröse (Mesenterium) oder das Netz eines Rindes. Die angefeuchteten Blüten werden in den Gekröselappen zu kindskopfgroßen Kugeln eingeschlagen, kurz getrocknet und im Herbst (um Michaeli bis Mitte Oktober) eingegraben. Über Winter bleiben sie im Boden; im Frühjahr (Ende April/Anfang Mai) wird das Präparat geborgen. Wichtig: Das Bauchfell darf nicht verfettet sein, sonst taugt es nicht als Hülle.
Wirkung im Kompost
Im Löwenzahn tritt der Kiesel deutlich hervor — die federleichten Samenschirmchen der „Pusteblume" bestehen aus kieselhaltigem Gewebe. Nach biodynamischem Verständnis macht das die Pflanze zu einem „Sinnesorgan für das Licht"; das Präparat wird mit dem Zusammenspiel von Kiesel und Kalium im Kompost verbunden.
Häufige Fragen zum Löwenzahnpräparat
Welche Hülle hat das Präparat 506?
Das Gekröse (Mesenterium) oder das Netz eines Rindes, gefüllt mit Löwenzahnblüten.
Wofür steht Löwenzahn (506)?
Es wird den Kieselprozessen zugeordnet und mit der Lichtempfindlichkeit der Pflanze verbunden.
Verwandte Begriffe
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