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Humus

Humus ist die lebendige organische Substanz des Bodens. Ihn aufzubauen ist ein Hauptziel der biodynamischen Landwirtschaft – über Kompost, Kreislaufwirtschaft und die Präparate.

Was ist Humus?

Humus ist die organische Substanz des Bodens — abgestorbenes pflanzliches und tierisches Material in verschiedenen Stufen der Umwandlung, durchsetzt und belebt von Bodenorganismen. Humus speichert Wasser und Nährstoffe, bildet eine stabile Bodenstruktur und ist Lebensraum für das Bodenleben. Er ist die Grundlage der Bodenfruchtbarkeit.

Humusaufbau in der Biodynamik

Die Demeter-Richtlinie nennt es ausdrücklich als eines der Hauptziele: „die Lebendigkeit des Bodens zu fördern" und „die natürliche Bodenfruchtbarkeit" zu erhalten und zu steigern (Demeter-Richtlinie 2026). Die Mittel dazu sind die Kreislaufwirtschaft des Hoforganismus, eine vielfältige Fruchtfolge, organische Düngung mit präpariertem Kompost und der Einsatz der Biodynamische Präparate.

Dass dieser Ansatz wirkt, zeigt der DOK-Langzeitversuch des FiBL (seit 1978): Das biodynamische System wies dort höhere Humusgehalte und eine deutlich gesteigerte Aktivität der Bodenorganismen auf als die konventionelle Vergleichsfläche.

Häufige Fragen zu Humus

Warum ist Humus wichtig?

Humus speichert Wasser und Nährstoffe, stabilisiert die Bodenstruktur und beherbergt das Bodenleben — er ist die Grundlage fruchtbarer Böden.

Wie baut die Biodynamik Humus auf?

Über Kreislaufwirtschaft, vielfältige Fruchtfolge, präparierten Kompost und die biodynamischen Präparate.

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