Was ist das Eichenrindenpräparat (505)?
Das Eichenrindenpräparat (505) ist eines der sechs Kompostpräparate. Hergestellt aus der Borke der Stieleiche (Quercus robur), wird es nach biodynamischem Verständnis den Calciumprozessen zugeordnet und mit der Widerstandskraft gegen Pflanzenkrankheiten verbunden.
Herstellung
Von über dreißigjährigen Stieleichen wird im Spätsommer die äußere Borke und Rinde gewonnen und bröselig zerkleinert. Als Hülle dient der Schädel eines Haustieres — Rind, Schaf, Ziege, Schwein oder Pferd. Die Eichenrinde wird in den Gehirnraum des Schädels gefüllt; der Schädel kommt über Winter dorthin, wo periodisch frisches Regen- oder Schneewasser durch rottende Pflanzenmasse fließt. Im Frühjahr (Ende April/Anfang Mai) wird die umgewandelte Rinde herausgekratzt.
Wichtig zur Hülle: Es ist ausdrücklich der Haustierschädel (nicht allgemein ein „Nutztier") — Rind, Schaf, Ziege, Schwein oder Pferd.
Wirkung im Kompost
Die Eichenrinde enthält viel Calcium und Gerbsäure. Nach biodynamischem Verständnis „schützt das Präparat vor wuchernder Lebendigkeit, wie sie sich im Pilzwachstum zeigt" — es wird mit der Gesundung gegenüber Pflanzenkrankheiten verbunden.
Häufige Fragen zum Eichenrindenpräparat
Welche Hülle wird für das Präparat 505 verwendet?
Der Schädel eines Haustieres (Rind, Schaf, Ziege, Schwein oder Pferd), gefüllt mit geraspelter Eichenborke.
Wogegen wirkt Eichenrinde (505)?
Es wird mit Pflanzengesundheit und der Eindämmung übermäßigen Pilzwachstums verbunden, zugeordnet den Calciumprozessen.
Verwandte Begriffe
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